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VW Concept Car: space up! blue

VW LogoAuf der LA Auto Show war die Weltpremiere: das Concept Car “space up! blue” mit Elektroantrieb wurde von Volkswagen vorgestellt. Der im Heck eingebaute Elektromotor wird von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist, die eine Reichweite von ca. 100 km ermöglicht. Die zusätzlichen Solarzellen auf dem Dach des Wagens und die Hochtemperatur-Brennstoffzelle in der Front des Autos bringen weitere Reichweite.

Innerhalb von nur zwei Monaten zeigt Volkswagen das dritte Concept Car seiner New Small Family mit einer weltexklusiven Antriebsversion. Der space up! blue ist in der Designphilosophie eine Hommage an die – gerade bei den Amerikanern – sehr beliebte Stilikone Samba Bus.

VW SpaceUp! Blue

350 emmissionsfreie Kilometer

Hinter dem space up! blue versteckt sich eine einzigartige Harmonie zwischen emotionalem Design und einer Technologie, die nicht heute – aber morgen und übermorgen – zu einer neuen Art der Mobilität führt. Im Heck arbeitet ein emissionsfreier Elektromotor, der durch leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterien gespeist wird. Getankt wird an der Steckdose: Stecker rein, aufladen, fertig. Voll aufgeladen erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h (75 mph) und kommt 100 km weit. Zusätzlich an Bord: eine von Volkswagen entwickelte Hochtemperatur-Brennstoffzelle, die ein Fahren über längere Distanzen ermöglicht. Die Reichweite wird so auf insgesamt 350 emmissionsfreie Kilometer vergrößert. „Die New Small Family ist ein Bekenntnis für den Schutz unserer Umwelt”, so Dr. Ulrich Hackenberg, Entwicklungsvorstand der Marke Volkswagen, während der Pressekonferenz.

VW SpaceUp! Blue Heck

Stilelemente aus den 50er Jahren

Das Exterieurdesign des space up! blue zitiert bewusst Stilelemente der 50-er Jahre. Dazu Klaus Bischoff, Volkswagen-Chefdesigner: „Bei der Fahrzeugentwicklung war der legendäre Samba Bus für uns eine Quelle der Inspiration. Besonders in Amerika ist der Sympathieträger unvergessen und auch heute noch ein Symbol für Freiheit und ein Stück Volkswagen Identität.” In der Außenfarbe wird der space up! blue von einem kühlen, champagnerfarbenen Metallic-Ton mit der Bezeichnung „Waterborne” dominiert.

VW Space Up! Blue Seitenansicht

Der Terminator als Umwelt-Fan?

Auch der Gouverneur Arnold Schwarzenegger besuchte Volkswagen im Rahmen des traditionellen Messerundgangs auf der Los Angeles Auto Show. Stefan Jacoby präsentiert den space up! blue mit Elektroantrieb und die Clean Diesel-Strategie von Volkswagen. Dabei nahm Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger am Steuer der Volkswagen-Studie space up! blue Platz.

Anrnold Schwarzenegger bei VW
Arnold Schwarzenegger – Zu Besuch bei VW auf der LA Auto Show

Stefan Jacoby, CEO & President von Volkswagen of America, zeigte Gouverneur Schwarzenegger den space up! blue und seine innovative Bedienung. Das Concept Car bietet auf nur 3,68m Länge Platz für vier Personen und ist wegweisend für eine emissionsarme Fahrzeuggeneration der Zukunft. Der space up! blue, dessen Design durch den Samba-Bus der 50er und 60er Jahre beeinflusst wurde, ist bereits das dritte Mitglied der so genannten New Small Family: Vorausgegangen waren die Modellstudien up! und space up!, die jüngst in Frankfurt und Tokio vorgestellt worden sind.

VW Space Up! Arnold Schwarzenegger
Arnold Schwarzenegger sitzt im VW Space Up! Probe

Arnold Schwarzenegger, der vor seiner politischen Karriere als Schauspieler weltweite Berühmtheit erlangte, interessierte sich sehr für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. So auch für die Clean Diesel-Strategie von Volkswagen: In wenigen Monaten wird Volkswagen den Jetta, über Jahrzehnte das meistverkaufte Auto einer europäischen Marke auf dem nordamerikanischen Markt, erstmals in allen 50 Bundesstaaten mit Clean TDI-Motoren anbieten. Sie erfüllen selbstverständlich auch die strengen Abgasnormen Kaliforniens, bei hohem Drehmoment und sehr niedrigen Verbräuchen.

Kommentar: Dass Arnold Schwarzenegger sich verstärkt für Umweltthemen einsetzt ist bekannt. Auch wenn es nicht so ganz zu den explosionsreichen Filmabenteuern ala Terminator 1-3 passt, sagen wir: weiter so! Ein Wehrmutstropfen ist allerdings, dass noch nicht klar ist, wann die verwendete Brennstoffzellen-Technik in Serie produziert werden kann.

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  • Hang Hartmann said,

    Autos und Umwelt, das muss zusammen gehen. Auf Biegen und Brechen will man etwas versuchen, was keine Zukunft hat. Autos, egal mit welchem Antrieb, passen einfach nicht zur Umwelt, es sei denn, es wären allein in Deutschland mindestens 35.000.000 weniger. Bei der Umwelt geht es nicht nur um saubere Luft, sondern um unendlich viel mehr.

  • Jens said,

    Dass Autos keine Zukunft haben, bezweifle ich stark. Dass es die gleichen Autos sein werden, die heute auf dem Planeten herumfahren allerdings auch.

    Zu groß sind die logistischen Bedürfnisse der Menschen, als dass die Autos einfach wegrationalisiert werden könnten. Das Ziel ist es also Fahrzeuge mit Hilfe umweltverträglicher Technologien (nicht nur bzgl. Abgase sondern auch Produktion und Entsorgung / Verwertung) herzustellen, die nicht so einen großen Abdruck hinterlassen wie derzeit.

    Es sei denn, die Menschen rationalisierten sich selbst weg. Dann braucht es natürlich auch keine Autos mehr…

  • Jürgen said,

    Ich finde es gut das man mal neue Ideen hat und aufs Fahrzeug eine Solarzelle packt. Die meisten Autos stehen sowieso auf Parkplätze unterm freien Himmel.
    So kann ein kleiner Teil der Energie gewonnen werden.

    Ich finde das ” Space Up ” gut wenn der Preis stimmt.

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