Professor Ferdinand Porsche Preis 2009 verliehen
Der „Professor Ferdinand Porsche Preis“, mit 50.000 Euro eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Automobiltechnik, wurde von der Technischen Universität in Wien an Dipl.-Ing. Michael Keller von der Temic Automotive Electric Motors GmbH, Berlin, und an Prof. Dr. Herbert Kohler von der Daimler AG, Stuttgart, verliehen.
Entwickler der Lithium-Ionen-Batterie für Automobile ausgezeichnet
Die Jury zeichnet damit eine Entwicklung aus, die mit dem erstmaligen Serieneinsatz einer Lithium-Ionen-Batterie in einem Hybridauto einen entscheidenden Beitrag zu einer weiterreichenden Nutzung dieser Technologie in künftigen Automobilen liefert. Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, sagte in seiner Laudatio: „Unsere Branche steht auch technologisch vor einem tiefgreifenden Wandel. Und dieser Wandel wird alles in den Schatten stellen, was wir bisher an Entwicklungssprüngen in der Fahrzeugtechnik erlebt haben. Denn diesmal geht es um nichts weniger, als um das traditionelle Herzstück des Automobils, um den Verbrennungsmotor. Und auf diesem Gebiet haben die diesjährigen Preisträger Bahnbrechendes geleistet. Deshalb werden sie zu Recht ausgezeichnet.“
Der Preis wurde 1976 von Louise Piëch, der Tochter von Professor Ferdinand Porsche, gestiftet. Das Preisgeld tragen je zur Hälfte die Porsche Holding, Salzburg, und die Porsche AG, Stuttgart. In diesem Jahr wird er bereits zum 16. Mal durch die TU Wien verliehen.
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