Porsche zeigt umweltverträglichen Rennwagen
Durch die immer häufiger werdenen Anzeichen für den Zusammenhang zwischen CO2-Ausstoss und durch die Erderwärmung verursachten Probleme werden mehr und mehr Autohersteller gezwungen, sich mit der Thematik der Umweltverträglichkeit auseinandersetzen. Ob umweltverträglich der richtige Begriff dafür ist, muss sich zeigen, auf jeden Fall ist zu merken, dass ein Umdenken stattfindet. Auch wenn das unter anderem durch die Möglichkeit auf höhere Absätze getrieben ist, so ist das auf jeden Fall als Erfolg zu werten.
Porsche wird in diesem Jahr auf dem Genfer Salon eine umwelt- und verbrauchsoptimierte Modellpalette präsentieren. Traditionell werden während der Ausstellung vom 6. bis 16. März die wichtigsten Trends für die kommende Auto-Saison gezeigt.
Porsche mit sparsamem Ceyenne Hybrid
Auf dem Porsche-Stand reicht das Angebot vom Prototyp des zukünftigen, besonders sparsamen Cayenne Hybrid bis hin zum Porsche RS Spyder. Der erfolgreichste Rennwagen der American Le Mans Series errang 2007 seine acht Gesamtsiege mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff E 10, dem zehn Volumen-Prozent Bioethanol beigemischt sind. Außerdem werden alle Cayenne-Modelle der zweiten Generation von besonders verbrauchsarmen neuen Triebwerken mit Benzindirekteinspritzung angetrieben, die bis zu 15 Prozent weniger Kraftstoff benötigen.
Premiere auf der Messe in Genf: der Porsche Boxster RS 60 Spyder
Im Sportwagensegment betont Porsche mit dem Boxster RS 60 Spyder, der in Genf seine Schweizer Messe-Premiere erleben wird, sowie den Modellen 911 Turbo Cabriolet und 911 GT2 seine jahrzehntelange Erfahrung bei Konstruktion und Bau von effizienten, leichten und damit auch verbrauchsgünstigen Fahrzeugen. Deren optimales Leistungsgewicht (Verhältnis von Kilogramm zu Leistung) garantiert auch unter verschärften Umweltauflagen ein Maximum an Fahrdynamik und Fahrspaß.
Kommentar: Das ist der richtige Weg. Ein Engagement des einzelnen für den Umweltschutz darf nicht automatisch bedeuten, dass Rennsport kein spannendes Thema mehr sein darf und die Begeisterung für schnelle Autos schwinden muss. Die Hersteller werden in den nächsten Jahren nicht umhin kommen sich mehr und mehr mit umweltverträglichen Konzepten auch im Rennsport auseinanderzusetzen.
Kommentar schreiben