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Passat Lingyu mit Brennstoffzelle

Passat Lingyu mit Brennstoffzelle

VW LogoDer Hersteller Volkswagen hat in Zusammenarbeit mit Experten an einer japanischen Universität einen Prototyp des Wagens gebaut, der mit einer Brennstoffzelle und einer Lithium-Ionen-Batterie als Antriebskonzept auskommt.

Passat Lingyu mit Brennstoffzelle


Der Zeit voraus: Zero-Emission-Version des Passat Lingyu

Seiner Zeit voraus ist die Zero-Emission-Version des Passat Lingyu. Seine Wasserstoff-Brennstoffzelle treibt einen 88 kW / 120 PS starken Elektromotor an. Der in China gemeinsam von Volkswagen und der Tongji-Universität entwickelte Prototyp verdeutlicht, dass Volkswagen längst auf allen Kontinenten mit den kreativsten Köpfen dieser Welt zusammenarbeitet, um neue Lösungen für eine saubere Zukunft zu entwickeln. Die 1907 von Deutschen als „Medizinschule” gegründete Tongji-Universität gehört zu den renommiertesten Hochschulen Chinas.

Brennstoffzelle: Energie durch Umwandlung von Wasserstoff in Wasser
Die Brennstoffzelle des Passat Lingyu befindet sich im Wagenboden. Das Brennstoffzellensystem entwickelt eine Spitzenleistung von 55 kW. Die bei der Umwandlung von Wasserstoff in Wasser (H2O) gewonnene Energie wird in eine Lithium-Ionen-Batterie eingespeist. Sie befindet sich unterhalb der Rücksitzbank. Der gasförmige Wasserstoff wird in einem kohlefaserverstärkten Drucktank mitgeführt.

Von 0 auf 100 in 15 Sekunden

Eine ganz eigene Faszination geht vom drehmomentstarken Elektroantrieb (210 Nm) aus. Auf der angetriebenen Vorderachse angeordnet, sorgt der Motor für angemessene Beschleunigungszeiten (0-100 km/h in 15 Sekunden) und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Bei schneller Beschleunigung wirkt die Lithium-Ionen-Batterie unterstützend. Wird der Passat Lingyu gebremst, fließt Energie zurück in die Batterie.

Kommentar: mit bis zu 140 km/h unterwegs ohne (unmittelbare) Emissionen zu erzeugen, das ist schon eine tolle Vorstellung. Leider ist das erst mal nur ein Prototyp, bleibt nur zu hoffen, dass sich die Entwicklung in diesem Bereich schnell voranschreitet. Erstens um den Preis für die Technologie zu senken und zweitens um die Akzeptanz derartiger Antriebskonzepte in der Bevölkerung zu erhöhen. Dann könnten wir vielleicht schon bald an vielen Orten Wasserstoff-Tankstellen entdecken.

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