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NABU: Verbraucher zweifeln an Klimabilanz von E10

Berlin. – „Es spricht Bände, dass beim „Benzingipfel” keine Umweltverbände beteiligt wurden”, kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „So ignoriert die Bundesregierung einmal mehr, dass die zweifelhafte Umweltbilanz für viele Verbraucher neben der Motorenverträglichkeit die Achillesferse des E10-Bezins ist.“ Vielen Autofahrern sei durchaus klar, dass der angebliche „Bio-Sprit“ in Konkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln steht und dafür Wald-, Weide- oder Moorflächen in intensives Ackerland umgewandelt werden, sowie der Einsatz von Dünger und Pestiziden erhöht wird. „Die fragwürdige Klimawirkung von E10 ist ein wesentlicher Grund für die Skepsis der Verbraucher, aber die Bundesregierung ist offensichtlich nicht bereit, sich dem Problem zu stellen“, kritisiert Tschimpke. weiterlesen »

NABU: Umweltbilanz von E10 muss beim Benzingipfel auf den Tisch

Berlin. Der NABU fordert, dass beim „Benzin-Gipfel“ auch Umweltverbände mit am Tisch sitzen müssen, weil die Probleme mit dem „Biosprit“ sonst wieder nur verkürzt diskutiert werden und sich auf die reine Motorverträglichkeit konzentrieren. Viele Verbraucher treiben aber auch andere Sorgen um, betont NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Klimabilanz von Biokraftstoffen ist höchst umstritten. Dies ist einer der wesentlichen Gründe, warum Autofahrer den neuen Kraftstoff E 10 verschmähen.“ weiterlesen »

Ethanol-Kraftstoff E10: NABU kritisiert Zustimmung des Bundesrates

Berlin – Der NABU hat die heutige Zustimmung des Bundesrates zur Erhöhung der Beimischung von Ethanol im Autobenzin zum 1.1.2011 kritisiert. Autofahrer können dann zusätzlich zu den bestehenden Kraftstoffsorten an einer gesonderten Zapfsäule Benzin mit einem Anteil von zehn Prozent Ethanol, sogenanntes E 10, tanken.

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NABU: Bundeskabinett macht Weg für zweifelhaften Ethanol-Kraftstoff frei

Zusätzlich zu den bestehenden Kraftstoffsorten werden Autofahrer ab Januar 2011 an einer gesonderten Zapfsäule Benzin mit einem Anteil von zehn Prozent Ethanol, so genanntes E 10, tanken können. Der NABU hat die EU-Richtlinie und den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts, der den Weg für E 10 freimacht, kritisiert. weiterlesen »

NABU begrüßt Bundestagsbeschluss zu Biokraftstoffen

NABU LogoDer NABU hat den Beschluss des Bundestags begrüßt, die Biokraftstoffquote trotz der Widerstände des Bundesrats zu senken. „Die jetzt verabschiedete Gesetzeskorrektur bringt endlich ein wenig  mehr Vernunft in die Debatte um die Biokraftstoffe“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Nach der anfänglichen Euphorie um den Agrosprit war in letzter Zeit zunehmend deutlich geworden, dass die Produktion von Palm- oder Sojaöl erhebliche ökologische und soziale Schäden verursachen könne. Auch die Klimabilanzen seien vielfach deutlich schlechter als erwartet. Dies gelte genauso für den Anbau von Raps in Monokulturen, der noch dazu eine sehr geringe Flächeneffizienz aufweise. Daher sei es aus Sicht des NABU überfällig, dass die Quote nun um einen Prozentpunkt abgesenkt und ab dem nächsten Jahr auf 6,25 Prozent eingefroren werde. weiterlesen »

VW: zweite Phase der Kooperation „Biomasse für SunFuel“

VW LogoDie Volkswagen AG wird die mit den Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg und Hessen geführte Forschungskooperation „Biomasse für SunFuel®“ fortsetzen. Bei einem Treffen in der Autostadt diskutierten heute die Beteiligten über neue Projekte, die sich verstärkt mit der Erschließung holzartiger Biomassen beschäftigen werden. Ziel ist es, die wirtschaftliche Bereitstellung großer Biomassemengen, wie sie für eine Kraftstoffherstellung sogenannter synthetischer BtL-Kraftstoffe (Biomass to Liquid) notwendig sind, zu ermöglichen.

Teilnehmer der Forschungskooperation "Biomasse für SunFuel" besuchten die Ausstellung LEVEL GREEN - DIE IDEE DER NACHHALTIGKEIT in der Autostadt in Wolfsburg

Teilnehmer der Forschungskooperation "Biomasse für SunFuel" besuchten die Ausstellung LEVEL GREEN - DIE IDEE DER NACHHALTIGKEIT in der Autostadt in Wolfsburg

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Forschungsprojekt OPTFUEL Biokraftstoff unter VW-Leitung

VW LogoOPTFUEL, ein europäisches Forschungsprojekt unter Führung der Volkswagen Aktiengesellschaft, soll den Weg in die Großproduktion von Biomass-to-Liquid (BtL) Kraftstoffen, hergestellt aus Holz und Holzreststoffen, aufzeigen. OPTFUEL steht dabei für „optimised fuels for sustainable transport“.

Volkswagen will BtL-Entwicklung vorantreiben

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Toyota tritt ASFE bei: Allianz für synthetische Kraftstoffe

Toyota LogoToyota ist der Allianz für synthetische Kraftstoffe ASFE (Alliance for synthetic fuels in Europe) beigetreten. Damit möchte das Unternehmen die Verbreitung synthetischer Kraftstoffe in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beschleunigen. Der Einsatz des modernen Sprits anstelle konventioneller Treibstoffe verbessert die Luftqualität und verringert die vom Verkehr verursachten Treibhausgas-Emissionen. Synthetische Kraftstoffe können daher einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der anspruchsvollen EU-Klimaschutzziele leisten. Diese sehen vor, die CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber dem Stand von 1990 um 20 Prozent zu reduzieren. weiterlesen »

VW fördert Biokraftstoff SunGas mit erster Biogas-Tankstelle

VW LogoAn der ersten Biogastankstelle Deutschlands – direkt an der B 248 zwischen Lüchow und Dannenberg gelegen – wird erstmals Biogas unter der Marke SunGas® vertrieben. Das Pilotprojekt zur Vermarktung dieses Biokraftstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen wird gemeinsam von Volkswagen und der Raiffeisen Warengenossenschaft eG Jameln vorangetrieben.

SunGas Biogas-Tankstelle
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Technologien zur Biomasse zu Liquid-Produktion (BTL)

VW LogoDie Ergebnisse des von Volkswagen unterstützten RENEW Projektes wurden nun der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem von Volkswagen koordinierten EU-Projekt RENEW – renewable fuels for advanced powertrains, haben sich 32 Partner aus acht Ländern zusammengetan. Unter ihnen vier Automobilhersteller, die Energieunternehmen BP, Total und EDF sowie eine Reihe Anlagenentwickler und Forschungsinstitute, die Verfahren realisieren, in denen Biokraftstoffe nicht aus Lebensmitteln, sondern aus Holz und Stroh gewonnen werden. Im Projekt wurden sechs Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffen der 2. Generation untersucht und weiterentwickelt, die Waldrestholz, Stroh, Kurzumtriebsholz oder Schilfgräser bei 800 bis 1300°C zu Synthesegas verschwelen.

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